Aktuelles
Tschechien ist nicht nur Prag - Vamberk, ein "Klöppelparadies"
Dienstag, den 24. November 2015 um 09:11 Uhr

 

Vamberk (Waldenberg) ist ca. 4. km von Rychnov nad Kněžnou      (Reichenau an der Knieschna) entfernt und befindet sich im Nordosten der Tschechischen Republik, in der Region Hradec Králové (Königgräz).

Der Ort wurde erstmals im 14. Jahrhundert als Burgsitz „Waldenberg" erwähnt, später als “Walmberg", gefolgt von „Wamberg", dessen Sitz die gleichnamige Herrschaft innehatte. Wegen deren Beteiligung am böhmischen Ständeaufstand (1618) konfiszierte der Kaiser nach der „Schlacht am Weißen Berg“ den Besitz und übertrug ihn an seinen Hofkriegsrat Kaspar von Gramb.

Seine Frau Magdalena Reichlin Freiin von Gramb war um eine Verbesserung der Lebensbedingungen ihrer Untertanen bemüht und hob bereits 1637 die Frondienste auf. Außerdem war sie eine große Förderin des Klöppelns. In einem kleinen, aber feinen Museum kann man alte Klöppel-Arbeiten, aber auch solche der Neuzeit bewundern.

 

Kontakt:

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www.moh.cz/~cz/index.php/stal...

 


 
Pardubice - Pardubitz in Ostböhmen
Montag, den 23. November 2015 um 22:14 Uhr

 

Die mittelgroße Stadt – ca. 90.000 Einwohner – liegt ca. 100 km von Prag entfernt in Ostböhmen. Erstmals erwähnt wurde es als kleine Siedlung, 1925 um ein Kloster gebaut. Den Namen erhielt sie von ihrem Gründer Arnošt z Hostýně; er nannte sie Pardubice.

Seine Söhne nannten sich später nach Pardubitz, der älteste, Ernst von Pardubitz, war der 1. Erzbischof von Prag (1297 – 1364). Der sehenswerte Stadtkern mit seinen gut renovierten Häusern im Renaissance-Stil wurde 1964 zum städtischen Denkmalreservat ernannt.

 

Sehenswert ist auch das malerische Schloss. Es steht an der Stelle eines Herrensitzes aus dem 13. Jahrhundert. Im Verlauf der Jahrhunderte wurde es erst zu einer Wasserburg, später unter der Herrschaft von Wilhelm II. von Pernstein im spätgotischen Stil umgebaut und erweitert. Adalbert von Pernstein betrieb ebenfalls Umbau und Umgestaltung, seiner Zeit entsprechend ließ er das Anwesen im Frührenaissance-Stil errichten. Dank einer Festungsanlage überstand das Schloss den Dreißigjährigen Krieg unbeschadet. In den drei Rittersälen befinden sich Fragmente früherer Fresken, die ältesten bekannten Renaissance-Wandmalereien in Böhmen aus dem Jahr 1532. 

 

 

Velka Pardubicka – das schwerste und älteste Cross-Country-Pferderennen Europas

 

Alljährlich zum Saisonende findet auf der Pferderennbahn in Pardubic eines der aufregendsten Rennen statt. Das Derby wird seit 1874 immer am zweiten Oktober-Wochenende gelaufen. Die Strecke von 6.900 m beinhaltet 31 Hindernisse, wobei das meistgefürchtete der Taxigraben ist, der nur einmal pro Jahr gesprungen werden darf. Ein sehenswertes Spektakel, zu dem jeweils zwischen 20.000 und 30.000 Zuschauer von Nah und Fern kommen. 

 

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Tschechen ist nicht nur Prag - Leitomischl
Montag, den 23. November 2015 um 21:43 Uhr

Litomyšl (Leitomischl) liegt in der ostböhmischen Region Pardubice. Eines der bedeutendsten Renaissance-Denkmäler Mitteleuropas ist das unbedingt sehenswerte Schloss, das seit 2010 als  UNESCO-Welterbe eingetragen ist.

Leitomischl ist erstmals 981 in der Chronica Moemorum erwähnt. Man vermutet, dass im 10. Jahrhundert die Slavnikiden an der Stelle des heutiges Schlosses eine Burgstätte errichteten. Ende des 11. Jahrhunderts gründete Herzog Břetislav II. unterhalb ein Benediktinerkloster. 1263 verlieh König Ottokat II. Přemysl das Marktrecht, eine eigene Gerichtsbarkeit und bereits 1259 das Königsgrätzer Stadtrecht. Nach dem Dreißigjährigen Krieg herrschte die Adelsfamilie Trauttmansdorff in Litomyšl, später folgten die Grafen Waldstein und die Fürsten Thurn und Taxis. 

 

Litomyšl ist eine gebeutelte Stadt. Mehrmals wurde sie durch Brände zerstört, und in den Schlesischen und Napoleonischen Kriegen litt sie unter den Truppendurchmärschen und Plünderungen.

 

Der langgestreckte Marktplatz ist – neben einer Schlossbesichtigung – sehenswert. Er ist umrahmt von sehr schön renovierten Bürgerhäusern im Renaissance- und Barockstil. Der bekannteste Sohn von Litomysl ist Bedřich Smetana(1824 – 1884), dessen Geburtshaus ebenfalls zu besichtigen ist.

 

Der Schriftsteller Alois Jirásek hat dort seine bedeutendsten Werke geschrieben, seinen Unterhalt verdiente er sich jedoch als Lehrer am dortigen Gymnasium. Ein Denkmal zu seinen Ehren wurde 1959 errichtet und steht im Schlosspark.

 
 
 
 
 
 
Tschechen ist nicht nur Prag - Burg Kunetitzer Berg
Montag, den 23. November 2015 um 21:33 Uhr

Auf den Spuren der Hussiten – ca. 7 km von Pardubice entfernt, kommt man an der herrlich gelegenen Burg Kunetitzer Berg vorbei. Der Aufstieg lohnt sich schon allein wegen des grandiosen Rundblicks.

 

Aber auch die zum Teil rekonstruierten Räumlichkeiten sind sehenswert. Die Burg stammt aus dem 13. Jahrhundert und wurde bereits Anfang des 14. Jahrhundert verlassen. 1421 besetzte Diwisch Borek von Miletin, ein Hauptmann der Hussiten, die Burg, deren Eigentümer das Kloster Opatowitz war, und baute sie aus. Ende des 15. Jahrhunderts wurde sie von den Herren von Pernstein erweitert. Im Dreißigjährigen Krieg eroberten die Schweden die Burg, verwüsteten sie und hinterließen eine Ruine.

 

Zugang:

Vom Parkplatz ca. 10 Minuten bergauf. 

 

Öffnungszeiten: 

April, September und Oktober jeweils Sa und So von 10:00 - 16:00 Uhr

Mai - August täglich außer Mo, von 09:30 - 17:30 Uhr

Kontakt: 

Telefon: 00420 466 415 428

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Web: www.hrad-kunetickahora.cz

 

  

 
Tschechien ist nicht nur Prag - Neustadt an der Mettau)
Montag, den 23. November 2015 um 21:19 Uhr

Nové Město nad Metují (Neustadt an der Mettau) im Bezirk Náchod liegt im Nordosten der Königsgrätzer Region zwischen dem Riesen- und Adlergebirge. Die Stadt zählt zu den schönsten Renaissancestädten Tschechiens und steht unter Denkmalschutz.

 

Der Ort blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. Um 1500 wurde erst einmal ein Kastell neben dem nahen Städtchen Krčín gegründet, das jedoch während der Hussitenkriege zerstört wurde. Auf den Trümmern entstand eine neue Stadt namens Neustadt an der Mettau.

 

Mitte des 16. Jahrhunderts, nach dem großen Stadtbrand, erwarben die Herren von Perstein die Stadt und die Herrschaft. Sie holten Italienische Baumeister und ließen den Marktplatz mit einheitlichen Fassaden und Arkaden im Stil der Renaissance errichten. Auch diese Stadt wurde nach der „Schlacht am Weißen Berg“ vom Kaiser konfisziert und anschließend an Albrecht von Wallenstein übergeben.

Der konnte sich nicht lange am neuerlichen Besitz erfreuen. Er verkaufte es gewinnbringend an Magdalena Trčka von Lobkowitz. 

 

Kontakt:
Telefon: +420 491 470 523
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Web: http://www.zameknm.cz/

 

 

 

 

 
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