Aktuelles
Neues aus dem tschechischen Zentrum
Samstag, den 07. August 2010 um 12:38 Uhr

Neues aus dem tschechischen Zentrum

Nach einem halben Jahr voller Programm wird das Tschechische Zentrum in München in eine Sommerpause gehen. Trotzdem werdem auch in dieser Zeit einige Programmpunkte angeboten: In den Räumen des  Tschechischen Zentrums in München ist noch bis zum 4. September die Ausstellung „Das schönste Kinderbuch“ installiert, mit Illustrationen von Michaela Kukovičová, Petr Nikl und Juraj Horváth.

Am 18. August (bis zum 24. September) wird im Kulturforum des Sudetendeutsches Hauses die Ausstellung „Großes Theater auf kleiner Bühne – Ausstellung böhmischer Marionetten“ eröffnet, die in Zusammenarbeit mit dem Kulturreferenten für die böhmischen Länder beim Adalbert Stifter Verein entstanden ist.

Der Herbst (am 16. September) wird mit dem Filmvortrag „Filme aus dem Ghetto Theresienstadt“ im Filmmuseum München eingeläutet.  Am 21. September wird die erste Herbstausstellung eröffnet, in der Fotografien aus dem Atelier Josef Seidel (Český Krumlov) gezeigt werden. (Mehr Information über den Fotografen finden Sie auf der Internetseite www.seidel.cz)

Die regelmäßige Reihe des aktuellen tschechischen Kinos an jedem 1. Mittwoch im Monat macht ebenfalls eine kleine Pause: Sie beginnt wieder am 6. Oktober mit dem Film von Jan Hřebejk
„Musíme si pomáhat / Wir müssen zusammen halten“.

Das Team des Tschechischen Zentrums wünscht  einen schönen Sommer und freut sich auf viele herbstliche Begegnungen.

 
John Fogerty auf dem Tollwood-Festival
Samstag, den 10. Juli 2010 um 16:31 Uhr

Er hat's tatsächlich noch drauf, seine unsterblichen Hits aus den Sechzigern in der Originaltonart zu singen. Die Stimmbänder des 65-jährigen Gründers der Kultband Creedence Clearwater Revival müssen aus Gummi, Kevlar, Stahl oder sonst einem widerstandsfähigen Material gemacht sein, wenn man bedenkt, welche Mühe manch anderer Superstar aus jener Zeit heute hat, seine Hits adäquat zu interpretieren. Proud Mary, Born On The Bayou, Down on the Corner und all die Rock-Klassiker aus Fogertys Feder erklangen frisch und kraftvoll, als wären seither keine 40 Jahre vergangen. Dabei hielt sich der Meister des Country-Rock durchweg eng ans „Original“, ohne sich in ermüdenden Variationen zu verlieren.

Auch an seinem eher rustikalen Gitarrespiel scheint er gefeilt zu haben, wenngleich seine zahlreich wechselnden Gitarren von der Technik durchweg zu laut abgemischt wurden. Seine Mitstreiter an den 6 Saiten, von denen sich immerhin weitere drei auf der Bühne drängelten, agierten dagegen – wie auch der Bassist – meist im Hintergrund; immerhin durfte einer von ihnen einige virtuose Violinsolos im Country-Stil zum Besten geben. Als schließlich noch der Organist zur Gitarre griff, war die Sechs-Gitarren-Band komplett.

Dass das Ganze nicht zur bloßen Country-Show geriet, dafür sorgte Kraftpaket Kenny Aronoff am Schlagzeug, der mit seinem unnachahmlichen Drive jede der ohnehin fetzigen Rocknummern gnadenlos nach vorne hämmerte.

So war dem begeisterten Publikum (nach halbstündiger Verspätgung) eine insgesamt authentische Show geboten, an der keine virtuellen Klangerzeuger für den Sound sorgten, sondern echte Musiker mit echten Instrumenten, von der Akustikgitarre bis zur Hammondorgel samt Leslie-Kabinett.


 
Back to the Sixties im Rahmen von max 10
Montag, den 28. Juni 2010 um 13:09 Uhr

Ein Nostalgie-Konzert von wahrem Seltenheitswert konnten die Besucher des Verwaltungshofs im Rahmen von max 10 am Freitag Abend erleben. Genau 20 Jahre nach der ersten „Back To The Sixties“-Veranstaltung war es der rührigen Journalistin und Kulturmanagerin Sonja Hefele wiederum gelungen, drei legendäre Augsburger Oldie-Bands zu einem erneuten Revival auf der Bühne des Freiwilligen-Zentrums zu versammeln.

Den rockigen bis bluesigen Auftakt der Veranstaltung bildeten die KingB, die (gegründet 1964 als Schülerband in Schwabmünchen) bis heute ihrer musikalischen Linie treu geblieben sind: Rock & Beat der 60-er und 70-er Jahre von den Beatles und Rolling Stones bis zu den Dire Straits. Rudi Reimann (v) und Dieter Malcher (b) sind die Gründungsmitglieder der Band. Seit den 90-er Jahren verstärkten Hermann Daxl (g) und die Augsburger Drummer-Legende Wolfi Püschel die Formation. Zur heutigen Besetzung gehören noch die beiden Motorrad-Freunde Peter Pluta (g, h, v) und Wolfgang Hefele (g).

Der Bürgerhof erlebte mittlerweile einen nie gekannten Besucherandrang, als die Shotguns, ein Urgestein der Augsburger Rock-Geschichte, die Bühne betraten. Noch immer genießt diese Gruppe einen Ruf wie Donnerhall unter der Generation, die mit den Beatles und Rolling Stones aufgewachsen ist. Und dass sie seit ihrer Auflösung vor fünf Jahren nichts von ihrem Können eingebüßt haben, stellten sie sogleich schlagend unter Beweis – schließlich ist jeder einzelne von ihnen nach wie vor musikalisch aktiv, wenn auch in anderen Gruppierungen. Die Publikumsreaktionen reichten bezeichnenderweise von feuchten Augen und Gänsehaut bis zu frenetischem Applaus.

Von den zahlreichen Umbesetzungen, die die Band im Laufe ihrer 40-jährigen Geschichte erfahren hat, war der „harte Kern“ zu erleben, dem immerhin die Gründungsmitglieder Günter Meyer (g, v) und Sigi Baumüller (b, s, v) angehören. Hinzu kamen die langjährigen Mitglieder Veit Liebermann (v, g, f), Wolfgang Hefele (g), Wolfi Püschel (d, v), Klaus Geisel (k, v) und Boysie Lasser (g, v).

Eine Gangart härter, aber nicht weniger melodisch präsentierte sich zum Abschluss die Classic-Rock-Formation MaddoX, die mit virtuos gecoverten Rock-Klassikern von den Allman Brothers über Manfred Mann bis zu Z.Z.Top das Publikum beeindruckte. Mit Klaus Geisel (k), Wolfgang Hefele (g) und Robby Fürst (d) sind auch drei ehemalige Shotguns-Mitglieder dabei. Geprägt durch Eddie Zimmermanns prägnante Leadstimme wird das Klangbild nach unten abgerundet von einem Meister der dicken Saiten: Bernd Sparhuber.

Für Licht- und Tontechnik sowie den reibungslosen Ablauf sorgte in bewährter Weise Wolfgang Lightmaster mit seinem Team.

 
Fotoausstellung "Frauen fotografieren ihre Umwelt"
Dienstag, den 25. Mai 2010 um 12:53 Uhr

Frauen fotografieren ihre Umwelt – so der Titel der überaus erfolgreichen Foto-Wanderausstellung, die im März zum ersten Mal im Pfarrhof Siegertshofen-Fischach gezeigt wurde und zur Zeit im City-Center Gersthofen (noch bis 4. Juli) zu sehen ist. Das Ziel ist, ein individuelles Bild aus dem unmittelbaren Umfeld einer Frau in heutiger Gesellschaft, Familie und Arbeitsplatz zu zeigen.

Frauen aus allen Gesellschaftsschichten wurden aufgerufen, zur Kamera zu greifen und abzulichten, was sie bewegt, interessiert, ihnen gefällt oder auch missfällt. Auf "Tiefenschärfe", "Belichtungszeiten" oder spektakuläre Fotos wurde kein Wert gelegt, dennoch entstand eine vielgelobte und sehr interessante Quersicht auf das individuelle Umfeld von Frauen, das erst durch die Vielfalt der Motive erkennbar wurde.

Durch neue Foto-Zusendungen soll sich das Projekt weiterentwickeln und durch den Landkreis ziehen. Also: Frauen, greift zur Kamera und schickt mir die Ergebnisse zu – digital oder postalisch im A4-Format.

Die Finissage soll zu einem noch nicht festgelgeten Termin im Landratsamt Augsburg stattfinden.

 
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